Gastronomen als Gäste


Manchmal die Hölle, manchmal sehr geil! Entweder sie nörgeln an allem rum so wie ich und sind anspruchsvoll und schwer zu befriedigen oder sie sind entspannt.

In diesem Fall traf Variante 2 zu… Weiterlesen

Lügen will gelernt sein!


Ich habe damals mal wieder für einen Gastronomie-Dienstleister gearbeitet, diesmal allerdings  als Aushilfe. Ich wurde über längere Zeit bei einer der größten deutschen Fluggesellschaften, in dem Tagungsbereich mit Restaurant für die Führungsebene incl. Geschäftspartner oder auch Tagungsgäste, eingesetzt. Bei einigen großen Events auf dem Gelände und auch bei einigen Caterings war ich dabei.

Ein Tages hatten wir ein sehr exclusives Catering bei einer der bekanntesten deutschen Automarken. (passt doch oder?) Die Veranstaltung sollte anlässlich der Vorstellung eines neuen Automodells, mit den neusten Trendfarben Gold und Weinrot, stattfinden. Ich hab mich natürlich riesig gefreut dabei zu sein, da diese Marke zusammen mit Audi meine Lieblings Automarke ist und ich bei so einem wichtigen Event dabei sein durfte. Weiterlesen

Der wichtigste Gast! Teil 2


Fortsetzung vom 23.03.2012

Reservierte Tische sind tatsächlich ziemlich oft das Objekt der Begierde. Wie auch in dieser Episode.

Auf einem Schiff auf dem ich gearbeitet habe, hatten wir große Fahnen zum Kennzeichnen der reservierten Tische. Die waren nun wirklich nicht zu übersehen, der ein oder andere Kapitän hat noch einen Stuhl falsch herum drauf gestellt um das visuell noch zu bekräftigen. In diesem Fall hier waren die Gäste so dreist die Fahnen und Stühle einfach von den Tischen zu entfernen. Ich gehe also auf die Gäste zu und Weise sie auf die Gegebenheiten hin.

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Der wichtigste Gast! Teil 1


Für mich sind bei der Arbeit alle Gäste gleich wichtig, manche Menschen sind aber leider geradezu besessen von der Idee immer wichtiger zu sein als alle anderen. Ob das jetzt die Leute sind, die zuhause unterdrückt wurden oder die die diese Machtposition schon ihr Leben lang inne haben, habe ich noch nicht so richtig erforschen können.

Vor einigen Wochen hatte ich Gäste, die mich fragten ob sie sich dort hinsetzten dürften oder ob das nur für VIP’s ist. Ich habe geantwortet, bei uns sind alle Gäste VIP und für mich persönlich sowieso. Die Gäste haben sich darüber echt gefreut, ich habe es aber nicht gesagt um mich einzuschleimen sondern, weil das meine eigene Aufassung eines Serviceberufs ist. Man sollte seine Gäste so behandeln, wie man selber gern behandelt werden möchte und es sollte eines jeden Mitarbeiters Ziel sein, seine Gäste zu binden. Jeder Gast der Wiederkommt oder einen weiterempfiehlt ist ein Gast der für den Erhalt des Jobs zu einem großen Anteil beiträgt.

Der Spruch, „der Gast ist König“ mag ja wahr sein aber meine Erwiderung darauf ist meist dieselbe. „Der Gast ist bei mir König, solange er sich wie einer Verhält!“ Wenn er sich wie ein Rüpel verhält, dann hat er auch nicht verdient wie ein König Behandelt zu werden. Weiterlesen

Sprachbarrieren


Manchmal ist das mit Sprachen so eine Sache in der Gastro.
Ich für meinen Teil spreche eigentlich ganz ok Englisch, dafür dass es ganz schön doll eingerostet ist. Anfangs druckse ich immer ganz schön rum und versuche drauf zu achten von niemandem gehört zu werden, der besser spricht als ich, bis ich im richtigen „Flow“ bin, dann ist es mir fast schon egal. Allerdings sind da immer noch genug Fehler drin, aber bisher hat mich jeder Gesprächspartner verstanden.

Wenn Gäste Fragen haben, dann kann das manchmal schon lustig werden, zumindest wenn ich so schnell die Antwort nicht parat habe. Ich habe gemerkt, dass immer die einfachsten Sachen diejenigen sind, die sich in solchen Momenten aus dem Wortschatz verabschieden.
So hatte ich schon einige wirklich witzige Konversationen:

Situation: Der Strom ist ausgefallen und es gab nur noch Sachen, die wir auf dem Gasherd zubereiten konnten. Nun wollte ich meinen Gästen erzählen was los ist, dass sie Amerikaner waren hat mich allerdings so aus der Bahn geworfen, dass folgendes dabei rauskam. Weiterlesen

Mit Leihpersonal hat man mal Glück, meistens jedoch leider nicht…


Warum das so ist? Das kann ich Euch verraten. Seitdem es diesen neuen Trend gibt sein Personal nicht mehr fest einzustellen, sondern von Personalfirmen frei Haus liefern zu lassen, leidet die Qualität und das ist der Fall weil:

  1. diese Personalfirmen die geforderte Anzahl der Facharbeiter oft selbst nicht zur Verfügung haben.
  2. sie aus diesem Grund alle einstellen, die sagen sie möchten in der Gastronomie arbeiten/jobben.
  3. oft diese Mitarbeiter auch noch schlecht oder sogar gar nicht geschult werden.
  4. die Mitarbeiter, die nicht so gut in ihrem Job sind, erst mal auf normalen Veranstaltungen (VA)  herum dümpeln. Wenn jedoch nicht genug gute Kräfte zur Verfügung stehen, werden diese schlecht angelernten oder teilweise auch minderbemittelten Arbeitskräfte auf einmal auf hochrangige Veranstaltungen geschickt. (Das weiß ich übrigens daher so genau, weil ich selber mal eine war.) Weiterlesen

Neuer Autor bei Blutig, medium und völlig durch!


Hallo Ihr Lieben,

ich wollte Euch heute mal Seelisch und physisch darauf vorbereiten, dass nun eine neue Autorin zu uns gefunden hat.

Hasenbrotzeit ist Ihr Name und wie dieser Euch sicher schon verrät ist Sie sehr humorvoll. Weiterlesen